Erkrankungen des Immunsystems

Aufgabe des Immunsystems ist es, uns vor Krankheitserregern zu schützen. Zu diesem Zweck hat unser Körper ein komplexes System ausgeknobelt:

  • Mechanische Barrieren verhindern, dass Erreger überhaupt erst eindringen können.
  • In Blut, Lymphe und vielen Geweben tummeln sich Abwehrzellen, die zahlreiche Tricks parat haben. Während manche die Krankheiterreger einfach auffressen, bilden andere Immunzellen Stoffe, die im Kampf gegen Bakterien & Co. die Abwehr koordinieren oder andere Immunzellen an den Ort des Geschehens locken.
  • Zur sogenannten humoralen Immunsystem gehören Antikörper, die an feindliche Substanzen andocken, Botenstoffe des Immunsystems (Interleukine) sowie das Komplementsystem, das unter anderem die Zellwände eingedrungener Bakterien beschädigt.

Man kann sich gut vorstellen, dass es bei so einem ausgeklügelten und komplexen System leicht zu Fehlern kommen kann. Je nach Ausmaß können uns diese Fehler richtig krank machen.

Wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät

Grundsätzlich kann man sich verschiedene Szenarien vorstellen, wie das Immunsystem aus der Balance gerät. So kann unser Abwehrsystem

  • zu schwach reagieren
  • überreagieren, d. h. zu stark oder auf harmlose Dinge ansprechen
  • entarten – also Krebs entstehen lassen.

Daraus resultieren die bekannten Erkrankungen des Immunsystems:

  • erhöhte Infektneigung, bei denen Krankheitserreger nicht mehr effektiv bekämpft werden können
  • Allergien, bei denen es zu einer überschießenden Reaktion auf eigentlich harmlose Substanzen wie Pollen kommt
  • Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem ebenfalls überreagiert. Ziel der Abwehr sind in diesem Fall körpereigene Stoffe wie z. B. die Myelinscheiden von Nervenzellen bei der Multiplen Sklerose. Auch verschiedene rheumatische Erkrankungen wie der systemische Lupus erythematodes oder die chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis) zählen hierzu.
  • Krebserkrankungen des Immunsystems wie z. B. die Leukämie

In gewisser Weise können auch andere Krebserkrankungen mit dem Immunsystem in Verbindung gebracht werden. In diesem Fall hat es die körpereigene Abwehr nicht geschafft, die entarteten (bösartigen) Zellen schon in einem Frühstadium unschädlich zu machen. Entsprechend umfasst die biologische Tumortherapie auch eine Stärkung des Immunsystems.

Unsere Therapieansätze bei Erkrankungen des Immunsystems

Ziel unserer ganzheitsmedizinischen Therapie ist es, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Welche Maßnahmen wir im Einzelfall empfehlen, hängt nicht nur von der Erkrankung selbst, sondern auch von der Reaktionsweise des Körpers und anderen individuellen Gegebenheiten ab. Nach unserer Erfahrung haben sich folgende Verfahren bei Erkrankungen des Immunsystems besonders bewährt:

  • individuell abgestimmte Ernährungstherapie
  • Entgiftung und Ausleitung belastender Stoffe
  • mikrobiologische Therapie zur Stärkung der Darmflora als der „Wiege des Immunsystems“
  • Phytotherapie, z. B. mit Echinacea
  • Orthomolekulare Medizin mit Vitaminen und Mineralstoffen
  • Eigenbluttherapie in Kombination mit Ozon
  • Störfeldtherapie (zur Beseitigung von Störfeldern an Zähnen, Nasennebenhöhlen, Mandeln usw.)
  • Elektroneuraldiagnostik und -therapie nach Croon
  • Ordnungstherapie

Gerne klären wir gemeinsam mit Ihnen, ob und inwieweit Ihr Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist und welche Maßnahmen in Ihrem Fall in Fragen kommen. Sprechen Sie uns an!

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Dr. med. Thomas Heintze,
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