AKTUELLES

Vortrag und Workshop am 01.11.2017 bei dem Naturheilkunde-Symposium auf Kreta

Am 01.11.2017 hält Dr. Heintze einen Vortrag auf dem Naturheilkunde-Symposium. Das Thema des Vortrags ist die Ganzheitsmedizinische Behandlungen von Schulterproblemen, Tinnitus und Schwindel. Im Anschluss daran leitet Dr. Heintze einen zweistündigen Workshop speziell zur Neuraltherapie bei Schulterproblemen, Tinnitus und Schwindel.

Weitere Informationen zu dem Naturheilkunde-Symposium finden Sie hier: fomed.de/event/naturheilkunde-symposium-2017/


Wie unsere Patienten uns bewerten:

Veranstaltung am 14.9.2016: Lichtmeditation zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte

mit Siglinda Oppelt, Autorin des Buches "Das Licht in Dir"

in unserer Praxis

Vortrag am 17.11.2016: Ganzheitsmedizinische Therapie bei chronischen Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen

Am Donnerstag, den 17.11.2016 um 19:30, hält Dr. Heintze im Ganzheitlichen Gesundheitshaus, Am Diakonie-Krankenhaus, Marburg-Wehrda, einen Vortrag zum Thema: Ganzheitsmedizinische Therapie bei chronischen Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen.

Vorträge im Zeitraum 5. - 12. November 2016: Ganzheitliche Therapie bei MS, Burnout/Chronischem Stress

Auf dem Naturheilkunde-Symposium auf Fuerteventura, vom 5. - 12. November 2016, hält Dr. Heintze Vorträge über:

  • Ganzheitliche Therapie bei MS
  • Ganzheitsmedizinische Therapie bei Burnout/Chronischem Stress

Mehr Sonne

Depressionen, Chronische Beschwerden, Zivilisationskrankheiten- werden diese durch den Sonnenmangel im November bis März bei uns verursacht? Wie greift Sonnenlicht in alle Lebensvorgänge ein? Wie wirkt es auf die Gesundheit?
Der Marburger Arzt Dr. Thomas Heintze erklärt die stimulierende, regulierende und energetisierende Kraft des Sonnenlichts. Wir sollten den Laptop öfter zuklappen und an die frische Luft, „in die Sonne“ gehen.

TD: Licht und Gesundheit, wie hängt das zusammen? Wie abhängig ist der menschliche Organismus von der Sonne?


Dr. Heintze: Das Sonnenlicht  ist eine Bedingung für alles Leben auf der Erde. Pflanzen, Tiere, Menschen, alle Lebewesen hängen  vom Sonnenlicht ab. Licht steuert unsere innere Uhr. Es hat Einfluss auf unseren Tagesrhythmus und Wohlbefinden.
Jeder Mensch kann die Wirkung des Sonnenlichts an sich selbst nachvollziehen. An einem strahlenden Sommertag sind wir heiterer und unternehmungslustiger als zu nebligen Novemberzeiten.

Das Sonnenlicht liefert die Energie für die Photosynthese der Pflanzen. Sie nehmen das Sonnenlicht auf und bilden aus dem Sonnenlicht Lebensmittel, von denen wir leben. Damit sind die Pflanzen Sonnenlichtakkumulatoren. Mit den Pflanzen „essen“ wir Sonnenenergie. Ernährung und Sonnenlicht sind eng miteinander verbunden. Der Biophysiker Fritz-Albert Popp beschreibt in seinem Buch, „Die Botschaft der Nahrung“ eindrucksvoll, dass biologisch angebaute Lebensmittel mehr Lichtquanten speichern und abgeben, als konventionell angebaute.

TD: Wir leben von November bis März in einem Sonnenmangelland. Sonnenlicht ist die wichtigste Quelle für unsere Vitamin D- Versorgung. Wie wirkt sich ein Mangel auf unsere Gesundheit aus und wie können wir den Mangel ausgleichen?

Dr. Heintze: Vitamin D ist das Sonnenhormon. Das Sonnenlicht ist die natürliche und wichtigste Quelle für unsere Vitamin D- Versorgung, da es in der Haut aus Cholesterin gebildet wird. Der Körper bildet Vitamin D in Abhängigkeit vom geografischen Breitengrad und dem jahreszeitlich bedingten Sonnenstand größtenteils selbst. Wir leben hier auf einem Breitengrad, wo von November bis März nicht genügend Sonnenintensität vorhanden ist, um einen „gesunden“ Vitamin D-Spiegel im Blut  zu erzielen.

In meiner Paxis haben wir  in den letzten vier Jahren rund  3000 Vitamin D- Spiegel im Blut  bestimmt. 90 bis 95 Prozent unserer Patienten hatten oder haben einen Vitamin D- Mangel. Je älter Menschen werden, umso weniger ist die Haut in der Lage durch Sonneneinstrahlung Vitamin D zu bilden. Auch Übergewichtige haben einen erhöhten Vitamin D-Bedarf.
Daraus ergeben sich viele gesundheitliche Konsequenzen negativer Art. Vitamin D-Mangel hat negative Folgen auf unseren Bewegungsapparat, das Immun- und Nervensystem, Herz-Kreislauf und das Hormonsystem. Der Normwert des Vitamin D-Spiegels im Blut liegt zwischen 30 und 100 Nanogramm pro Milliliter.

Vitamin D sorgt für starke Knochen und eine reibungslose Funktion aller Zellen und Gewebe. Die Gesundheit der Gefäße, die Herzmuskelleistung und ein starkes Immunsystem, die Vermeidung von Allergien und Tumoren sind von einer guten Versorgung mit Vitamin D abhängig. Auch Multiple Sklerose, Demenz und chronische Krankheiten wie Diabetes werden positiv beeinflusst.

Die Menge, die wir durch unsere Nahrung aufnehmen ist bei Weitem unzureichend. Wir sollten deshalb Vitamin D gezielt als Nahrungsergänzung zuführen. Wieviel sie tatsächlich einnehmen sollten richtet sich nach dem Laborergebnis. Für ein paar Cent pro Tag sorgen sie damit für ihre Gesundheit.

TD: Sonnenlicht und körperliche Fitness- gibt es da einen Zusammenhang?

Dr. Heintze: Das Sonnenlicht verbessert den Körperstoffwechsel wie ein sportliches Training. Regelmäßiges Sonnenbaden hat also einen positiven Effekt: der Blutdruck fällt, die Leistungsfähigkeit des Herzens steigt. Die Muskelkraft nimmt zu, Energie und Ausdauer steigen. Stress- Situationen können besser bewältigt werden. Klappen Sie mal ihren Laptop zu. Bildschirmlicht ist künstlich, hat einen unnatürlich hohen Blauanteil, kann gesundheitlich in mehrerer Hinsicht schaden. Gehen Sie raus an die frische Luft. Ich empfehle täglich mittags Bewegung, wenn möglich im Sonnenschein.

TD: In Ihrer Praxis bieten Sie auch Lichttherapie an. Welche gesundheitlichen Wirkungen kann der Patient erwarten?

Dr. Heintze: Bei unserer Lichttherapie wird ein hochwertiges Licht mit dem gesamten Regenbogenspektrum von über eintausend Farbnuancen erzeugt. Der Patient spürt intuitiv, welche Farbe ihm gut tut. Der Körper nimmt durch bestimmte Frequenzfenster die Schwingungen dieser Farbe auf. Grün wirkt besänftigend, blau macht gelassen, rot regt an, macht aktiv. Damit wirkt die Farb-Therapie auf einer übergeordneten Steuerungsebene auf die Gesundheit. In unserem Universum steuern die Photonen (Lichtquanten) die Materie. Licht in der Natur korreliert eng mit unseren Stimmungen, beeinflusst uns körperlich und seelisch.

Interview führte Thomas Dannenmann, Journalist (TD)  für das Magazin „mrlife“

Starke Abwehr - schlagkräftiges Immunsystem

Was kann jeder selbst für eine starke Immunabwehr tun?

Der Kirchhainer Apotheker Thomas Hoos sprach mit dem Marburger Facharzt Dr. Thomas Heintze

Marburg/ Kirchhain (TD). Draußen ist windig, kalt und nass, um uns herum hustet, niest und schnupft es. Jetzt muss unsere körpereigene Abwehr Höchstleistung bringen um die Erkältungs-Eindringlinge in Schach zu halten. Das ist einer von vielen Kampfschauplätzen für unser Immunsystem. Unsere Schutztruppe ist im Dauereinsatz und hat eine äußerst diffizile, vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabe. Das Zusammenspiel und die Taktik wird von verschiedensten Aktionen im Körper geregelt. “Ein gesundes und kräftiges Immunsystem bekämpft Krankheitserreger, verhindert Krankheitsausbrüche oder verkürzt den Krankheitsverlauf“, sagt Dr. med. Thomas Heintze, Facharzt für Innere Medizin, Naturheilverfahren, Akupunktur und Homöopathie aus Marburg-Bauerbach im Interview mit dem Kirchhainer Apotheker Thomas Hoos. „Mit unserer  ganzheitlichen Medizin unterstützen wir ein starkes Immunsystem.“ Apotheker Thomas Hoos ist täglich mit vielen Fragen seiner Kunden konfrontiert und hält deshalb engen Kontakt mit den Fachärzten der Region.

Hoos: Unser Körper wird durch das Immunsystem vor schädlichen Eindringlingen wie Viren, Bakterien und Pilzen geschützt. Wie funktioniert das?

Dr. Heintze:
Eine Aufgabe des Immunsystems ist es, uns vor Krankheitserregern zu schützen. Zu diesem Zweck hat unser Körper ein komplexes System ausgeknobelt: Mechanische Barrieren verhindern, dass Erreger überhaupt erst eindringen können. Unsere körpereigene Abwehr funktioniert dauernd und wirkungsvoll. Den ersten Schutz bilden Gesundheitserreger im Darm. Mit dem Schleim und der Schleimhaut besteht die sogenannte unspezifischen Abwehr. So werden zum Beispiel beim Niesen mehr als 2500 Keime gestreut. Dringen Bakterien oder Viren dennoch in unseren Körper, dann werden spezielle Abwehrzellen aktiv, Diese Gedächtniszellen merken sich die Eindringlinge. Sie arbeiten zielgerichtet und alarmieren die Immunzellen die Antikörper produzieren können und so die  Viren, Bakterien, Pilze und andere fremde Substanzen  erkennen und abwehren. Das ist im übrigen auch das Prinzip auf dem bestimmte Impfungen funktionieren

Hoos: Wo im Körper sind die Immunzellen aktiv?

Dr. Heintze: Über 70 Prozent der Immunzellen befinden sich am Verdauungstrakt, also in der Region vom Mund bis zum Enddarm. Ein großer Teil von ihnen wartet im Blut, den lymphatischen Organen Thymus, Milz, Mandeln und den Lymphknoten. Eine Vielzahl an Lympfknoten befindet sich entlang des Darmtraktes. Das ist sozusagen eine Abwehrbastion. Die Immunzellen werden aktiv, wenn wir beispielsweise einen Apfel essen oder einen Milchkaffee trinken. Was gebraucht wird an Nährstoffen nimmt der Körper auf und was fremd und störend ist wird abgewehrt- von den Immunzellen gefressen oder ausgeschieden. Diese Abwehrzellen haben zahlreiche Tricks parat, Während einige die Krankheitserreger einfach auffressen, bilden andere Immunzellen Stoffe, die im Kampf gegen die Erreger die Abwehr koordinieren oder andere Immunzellen an den Ort des Geschehens locken. Man kann sich gut vorstellen, dass es bei so einem ausgeklügelten und komplexen System leicht zu Fehlern kommen kann. Je nach Ausmaß können uns diese Fehler richtig krank machen.

Hoos: Was passiert denn, wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät?

Dr. Heintze: Grundsätzlich kann man sich verschiedene Szenarien vorstellen, wie das Immunsystem aus der Balance gerät. So kann unser Abwehrsystem, zu schwach reagieren oder überreagieren. Daraus resultieren Erkrankungen des Immunsystems wie erhöhte Infektneigung, bei denen Krankheitserreger nicht mehr effektiv bekämpft werden können. Bei Allergien, kommt es zu einer überschießenden Reaktion auf eigentlich harmlose Substanzen wie Pollen. Es können Autoimmunerkrankungen entstehen, bei denen das Immunsystem falsch reagiert. Auch verschiedene rheumatische Erkrankungen, wie die chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis) zählen hierzu. Bei Krebserkrankungen hat die körpereigene Abwehr es nicht geschafft, die entarteten (bösartigen) Zellen schon in einem Frühstadium unschädlich zu machen. Entsprechend umfasst die von uns praktizierte biologische Tumortherapie auch eine Stärkung des Immunsystems.

Hoos: Das Immunsystem ist also eine schlagkräftige Schutztruppe. Wie trainieren wir diese Immunabwehr? Was kann jeder selbst für seine starke Immunabwehr tun?

Dr. Heintze: Durch unsere Art der Lebensführung können wir sehr viel Positives selbst für unser Immunsystem tun. Gesunde Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst, regelmäßige Bewegung möglichst draußen in der Natur und Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkoholgenuß, sowie Stressmanagement sind Voraussetzung dafür. Aber nicht nur das. Unsere innere Einstellung, Selbstvertrauen und ein positives Weltbild mit Gottvertrauen stärken unser Immunsystem. Zufrieden sein, eine innere Haltung von Dankbarkeit wirkt sich positiv auf uns aus. Stress, negative Gedanken, Verstimmungen, Erschöpfung schwächen unser Immunsystem. Durch Abhärtung können wir unsere Gesundheit aktiv fördern. Die Kneippschen Gesundheitsregeln mit den Güssen, Kälte- und Wärmereize, regelmäßiges Saunieren, Bürsten der Haut, gezielte Bewegung vor allem in der Natur sind nur einige von vielen Beispielen. Akupressur kann helfen.. Die Eigenwärme des Körpers wird durch entsprechende Kleidungen gehalten. Ganz wichtig ist das Licht, die Sonne. Die Intensität reicht in unseren Breitengraden besonders in der Jahreszeit von Oktober bis März nicht aus, damit unser Körper das wichtige Vitamin D- das Sonnenhormon- ausreichend bildet, Dadurch ist unser Immunsystem geschwächt. Gezielte Zufuhr von Vitamin D stärkt das Immunsystem, hält Entzündungsherde im Körper im Schach, wirkt vorbeugend gegen grippale Infekte. Hier kann die ganzheitliche Medizin sehr viel bewirken.

Hoos: Sowohl psychischer als auch körperlicher Stress können das Immunsystem gravierend beeinflussen?

Dr. Heintze: Stress ist die Seuche des 21 Jahrhunderts und der größte Kostentreiber und „Krankmacher“. Was passiert bei Stress? Wir reagieren körperlich und seelisch. Früher konnte der Mensch durch körperliche Arbeit oder Bewegung den Stress abbauen. Heute leiden die meisten Menschen unter Bewegungsmangel. Das Gleichgewicht ist aus dem Ruder geraten. Zeitdruck, Leistungsdruck schon in der Schule und später am Arbeitsplatz belasten uns dauerhaft. Wir können dem nur entfliehen durch Ruhe und regelmäßige Bewegung. Meditation ist eine Möglichkeit dem Stress zu begegnen, unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen, bewusst auf unseren Atem achten, Entspannungstechniken, Yoga, Autogenes Training- in der Ruhe liegt die Kraft, Wenn wir es schaffen Stress zu reduzieren durch gesunde Lebensführung und Entspannung, die individuell sein muss, dann können wir viel Gutes für das Immunsystem und damit für unsere Gesundheit und Schaffenskraft erreichen.

Hoos: Die Vielfalt und Wandlungsfähigkeit der Erreger setzt unserem Immunsystem Grenzen. Welche Faktoren stärken die Immunabwehr?

Dr. Heintze: Der Körper benötigt ständig sogenannte „Trainingsanreize“.  Mit zuviel Hygiene verwöhnen und verweichlichen  wir unseren Körper. Dadurch haben wir eine enorme Zunahme an Allergien. Viel zu früh und zu oft werden Antibiotika verordnet. Aus Sicht der ganzheitlichen Medizin ist eine Infektion eine Heilreaktion, ebenso wie Fieber. Der Körper versucht mit Hilfe dieser Aufwallungen, die gestörte Harmonie wiederzugewinnen. Besonders wichtig für eine gut funktionierende Abwehr ist neben frischen Obst und Gemüse eine vollwertige an Basenbildnern und sekundären Pflanzenstoffen reiche Kost. Auf eine ausreichende Trinkmenge ist zu achten. Im Bereich der Immunstimulanzien gibt es bewährte pflanzliche Wirkstoffe wie Echinacea, die im Frühstadium einer Erkältung eingesetzt, die Krankheitsdauer verkürzen können. Bitte maximal nur eine knappe Woche lang nehmen. Zu den Immunstimulanzien zählt auch das bewährte Spenglersan G zum Einreiben in die Haut oder als Spray für die Nase, das sehr wirkungsvoll die Immunabwehr stärkt, ohne den Körper zu belasten.

Hoos: In der Vorsorge von Erkältungen haben sich immunstärkende Mikronährstoffe bewährt: Welche bringen das beste Ergebnis? Wie wichtig ist beispielsweise Zink?

Dr. Heintze: Das ist eine ganz wichtige Frage. Unser Immunsystem braucht eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen und Mineralstoffen wie Zink, sowie bioaktive Substanzen wie die sekundären Pflanzenstoffe. Diese können die Beschwerden bei bereits bestehenden akuten Infekten bessern und die Infektdauer verkürzen. Zink ist sehr wichtig für die Haut, Immunsystem und Schleimhaut, es steigert die Immunfunktionen. Für die Wirksamkeit bei akuten Infektionen sind ausreichend hohe Zinkkonzentrationen wichtig. Ich bevorzuge die Zinkverbindungen die organisch sind. Vitamin C ist nicht nur eines der wichtigsten antioxidativen Schutzvitamine, es hat auch eine hohe Bedeutung für die Abwehrleistung unseres Immunsystems. Ich empfehle Vitamin C aus natürlichen Quellen wie der Acerola-Kirsche. Auch als Infusion ist es bei akuten Infekten sehr hilfreich.

Hoos: Wann kommt bei Ihnen die Homöopathie zum Einsatz?

Dr. Heintze: Wir versuchen für unsere Patienten das individuell Beste aus den verschiedenen medizinischen Welten zusammenzuführen: Schulmedizin, Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur, Psychosomatik. Was braucht dieser Patient speziell? Dass der Heilreiz entsprechend gegeben wird unter Berücksichtigung des „ganzen Menschen“- Körper, Geist und Seele.

Hoos: Wie halten wir unsere Darmflora auf Trab? Was halten Sie von Joghurt und Co aus dem Supermarkt? Reicht das aus?

Dr. Heintze:
Dass ein gesunder Darm für ein funktionierendes Immunsystem von großer Bedeutung ist, wird allgemein anerkannt. Günstig wirkende Lebensmittel sind fermentierte Milchprodukte. Joghurt oder Kefir aus dem Supermarkt sind  wichtige Nahrungsergänzungen, aber das reicht nicht. Diese sind zu niedrig dosiert und wieviele der erwünschten Keime tatsächlich im Darm ankommen ist von vielen Faktoren und Essgewohnheiten abhängig. Besser sind Kombinationspräparate, die höher dosiert sind. Gute Keime- die Milchsäurebakterien- wie sie in Probiotika drin sind, sorgen für eine gesunde Darmflora, stimmulieren das Immunsystem. Ich empfehle Präparate die Inulin enthalten, welche zusammen mit der Milchsäure wichtige Energielieferanten für die Darmschleimhaut sind. Es ist ein löslicher Ballastoff und kommt in vielen bekannten Gemüse, Obst- und Getreidearten vor, wie Artischocken, Zwiebeln oder Chicoree. Ganz wichtig ist im übrigen die Rohkost und überhaupt Frischkost wegen der bioaktiven Substanzen und der sekundären Pflanzenstoffe in ihrer Wirkung auf die Darmflora. Wir sollten uns immer bewusst sein, dass wir in Symbiose mit unseren Darm-Bakterien leben. Das bedeutet, jeder von uns kann täglich für seine gesunde Darmflora etwas tun- statt Krankheitserreger besser Gesundheitserreger.

Das Interview führte Thomas Dannenmann (TD), Journalist

Sprechzeiten:
Mo, Di, Do: 8 - 13, 14 -18 Uhr
Mi, Fr: 8 - 13 Uhr

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Datenschutz

Dr. med. Thomas Heintze,
Fachärztin Ursula Steinmeier
und Team
Am Wäldchen 8
35043 Marburg - Bauerbach

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