MS und Lebenserwartung

Viele Menschen, die mit der Diagnose „MS“ konfrontiert werden, plagt auch die Frage, wie sich die Multiple Sklerose auf ihre Lebenserwartung auswirkt. Da der Krankheitsverlauf sehr individuell ist, lässt sich die Lebenserwartung im Einzelfall nicht vorhersagen. Wohl aber gibt es Studien, die gewisse Antworten auf die Frage nach der allgemeinen Lebenserwartung bei Multipler Sklerose zulassen.

So zeigt sich, dass die Lebenserwartung von MS-Patienten ohne stärkere Behinderungen gegenüber anderen Menschen gleichen Alters kaum reduziert ist. Weiterhin zeigte ein Artikel für Dänemark, einen Rückgang der Sterblichkeit bei Multiple Sklerose in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten. Grund hierfür könnten Fortschritte in der Medizin sein, die im Verlauf der vergangenen Jahre gemacht wurden.

Lediglich bei der äußerst seltenen malignen Form der MS ist die Lebenserwartung deutlich reduziert. Die große Mehrheit der MS-Patienten darf jedoch auf eine vergleichsweise normale oder nur geringfügig reduzierte Lebenserwartung hoffen. Bei ihnen ist unser vorrangiges Ziel, die Lebensqualität möglichst lange hoch zu halten.

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Dr. med. Thomas Heintze,
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