Biologische Tumortherapie

Heilungsraten bei Krebs

Hierzulande ist Krebs zweithäufigste Todesursache. Ob eine Krebserkrankung tödlich verläuft, hängt u.a. von der Aggressivität und der Ausdehnung des Tumors, dem Lebensalter und dem Zustand der Patienten sowie Beginn und Art der Therapie ab. So wachsen Tumore in höherem Lebensalter meist langsamer und auch ein rechtzeitiger Therapiebeginn verbessert die Prognose. Derzeit liegt die Heilungsrate bei Krebs im Schnitt bei 30-40 % – wobei es große Unterschiede hinsichtlich der Krebsart gibt. Als geheilt gilt üblicherweise, wer 5 Jahre lang keinen Rückfall (Rezidiv) erlitten hat. Diese Definition ist aber umstritten, weil Rückfälle auch noch später erfolgen können.

Schulmedizinische Tumortherapie

Die schulmedizinische Krebstherapie besteht aus Operation, Chemo- und Antihormon- sowie Strahlentherapie, ggf. in Kombination. Die Hauptnebenwirkung von Strahlentherapie und Chemotherapie ist die Beeinträchtigung der körpereigenen Abwehr. Gerade diese ist jedoch bei der Krebserkrankung von entscheidender Bedeutung.

Biologische Krebsabwehr

Ganzheitlich tätige Ärzte gehen davon aus, dass es sich bei der Krebserkrankung um eine Allgemeinerkrankung handelt. Krebs kann aus Sicht der biologischen Tumortherapie dann entstehen, wenn Stoffwechsel und Immunabwehr gestört sind. Die biologische Tumortherapie zielt entsprechend darauf, den Stoffwechsel zu bessern und das Immunsystem zu stärken.

Für die biologische Tumortherapie ist die Krebsgeschwulst ein Symptom – und nicht die Krankheit selber. Krebs entsteht meist in einem Organismus, in dem Tumormilieu und Abwehrschwäche bestehen. Ca. 30 % aller Krebstoten werden auf Tabak, 35 % auf Nahrungsmittel und 10 % auf Infektionen zurückgeführt. Wesentliche Ursachen der Krebskrankheit aus Sicht der biologischen Tumortherapie sind Störfelder, Fehlbesiedlungen im Darm (sog. Darmdysbiosen), Fehlernährung, chemische und physikalische Faktoren sowie seelische Faktoren neben Konstitution und Organdisposition.

Die biologische Tumortherapie geht also davon aus, dass eine entsprechende Veranlagung, ungesunde Lebensführung und sonstige äußere Einflüsse ein Milieu schaffen, in dem sich ein Krebstumor leichter entwickeln kann. Die biologische Tumortherapie versucht nun, das Milieu zu verbessern und die körpereigene Abwehr gegen den Tumor zu stärken. Für ganzheitsmedizinisch tätige Ärzte ist die biologische Tumortherapie daher eine wesentliche Säule der Krebstherapie, die ergänzend zu ggf. notwendigen schulmedizinischen Maßnahmen eingesetzt werden kann.

Ziele der biologischen Krebsabwehr

Mit der Stärkung der Abwehr setzt die biologische Tumortherapie an der Basis der Krebserkrankung an. Auf diesem Wege soll die biologische Tumortherapie die Lebensqualität von Krebspatienten verbessern und die krankheitsfreie Zeit sowie die Überlebenszeit verlängern helfen. Zugleich wird die biologische Tumortherapie eingesetzt, um Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie zu verringern.

Das Konzept der biologischen Krebsabwehr

Das Konzept zur biologischen Tumortherapie sieht vielfältige Schritte vor, die den Organismus entlasten und stärken sollen:

  • Im Rahmen der biologischen Tumortherapie werden Herde und Störfelder saniert. Typische Störfelder sind z.B. tote Zähne, Narben oder chronisch entzündete Nasennebenhöhlen. Dadurch werden die Abwehrsysteme entlastet, und der Organismus kann wieder besser auf therapeutische Impulse ansprechen.
  • Darmdysbiosen, d.h. Störungen der Darmbakterienflora, werden im Rahmen der biologischen Tumortherapie saniert. Dies kann z.B. durch vegetarische vollwertige Trennkost und mikrobiologische Therapie erfolgen. So kann die Abwehrkraft sich aus dem Reservoir einer gesunden Darmflora immer wieder erneuern und die Belastung durch die Fehlbesiedlung des Darms entfällt.
  • Wesentlich für die biologische Tumortherapie ist auch der Ausgleich einer bestehenden Übersäuerung. Hier spielt die Ernährung eine große Rolle, die reich an Obst und Gemüse sein sollte.
  • Äußere Giftfaktoren wie Tabak, Alkohol und stark verarbeitete Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen sollten vermieden werden.
  • Seelische Dauerbelastungen werden wenn möglich ausgeschaltet. Es erfolgt eine psychische Umstimmung zum positiven Denken.

Biologische Krebsabwehr in unserer Praxis

Die biologische Tumortherapie in unserer Praxis basiert auf vier Säulen:

  1. Aktivierung und Ausgleich der Psyche durch positive Wegbegleitung, Angstbewältigungsstrategien und Stärkung des eigenen Willens, Kontakte zu anderen Menschen und Selbsthilfegruppen, Gesundheitsschulung. Als ein Beispiel für viele: Visualisierung nach Simonton.
  2. Körperliche Aktivierung durch tägliches Training im Rahmen der Leistungsgrenze mit Betätigung großer Muskelgruppen, wie z.B. beim Gehen.
  3. Optimierung des Stoffwechsels durch vollwertige vegetarische Trennkost unter Zusatz von Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen (insbesondere Antioxidanzien) im Rahmen der orthomolekularen Medizin.
  4. Stärkung des Immunsystems durch:

    • Behandlung mit Organextrakten z.B. Thymus, Leber, Milz
    • Behandlung mit Pflanzenextrakten z.B. Mistel, Echinacea
    • Behandlung mit Vitaminen (Antioxidanzien)
    • Behandlung mit Enzymen zur Auflösung von Immunkomplexen
    • Sauerstofftherapie, hämatogene Oxydationstherapie können das gestörte  Redoxpotential der Tumorzelle und die Zellatmung wieder normalisieren. Durchblutung und Stoffwechsel werden verbessert, das Immunsystem wird gestärkt.
    • Stoffwechselverbesserung durch Milchsäurepräparate
    • Verbesserung des Energieniveaus durch Aufladen der Batterie mit Hilfe der Elektroneuraltherapie nach Croon.

Das Immunssystem beeinträchtigende Medikamente werden reduziert und nur eingenommen, wenn dies unbedingt notwendig ist.

Abschließend sei betont, dass die biologische Tumortherapie die schulmedizinische Krebstherapie nicht überflüssig macht, sondern sich beide in sinnvoller Weise ergänzen.

Sprechzeiten:
Mo, Di, Do: 8 - 13, 14 -18 Uhr
Mi, Fr: 8 - 13 Uhr

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Dr. med. Thomas Heintze,
Fachärztin Ursula Steinmeier
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